Bibliothek Christian Volbracht

MykoLibri – Besprechungen

Mykologen, Büchersammler, Antiquare und Bibliothekare haben MykoLibri  als neue Standard-Bibliographie begrüßt.

 

Hawksworth David L. Hawksworth (Mycotaxon, Vol 98): «Die Idee für den Katalog wurde vermutlich von den veröffentlichten Katalogen der privaten mykologischen Bibliotheken von Schliemann in Hamburg (Uellner 1976) und Howard A. Kelly in Michigan (Krieger 1924) angeregt, aber er übertrifft beide Bücher inhaltlich und durch die Schönheit der Präsentation. (…) Der Preis der Normalausgabe ist angesichts des Formats und der Qualität sehr vernünftig, und dies ist ein Nachschlagewerk, das alle großen mykologischen Bibliotheken haben sollten und das alle Mykobibliophilen schätzen werden.»
Schliemann Uellner Joachim Schliemann, Sammler (Der Tintling, Heft 4/2006): «Amor fungorum et librorum – nur aus Liebe zu den Pilzen und Büchern kann ein solcher Prachtband entstehen. Seit (…) vielen Jahren (…) verfolge ich mit Freude das Entstehen und Wachsen dieser heute zweifellos bedeutendsten Pilzbuchsammlung der Welt. Das jetzt vorliegende Buch MykoLibri über die Sammlung Christian Volbracht hat den Rang eines Standardwerks der Pilzbibliographie, gibt zugleich einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Mykologie und ist ein Schatz der Bibliophilie sowie Zeugnis dafür, was Liebe zum Thema, profunde Sachkenntnis und Sammelleidenschaft zustande bringen können.»
Schliemann Uellner Dr. Winfried Uellner, Bibliograph des Schliemann-Kataloges (Der Tintling, Heft 4/2006): «Der von Christian Volbracht vorgelegte Band "MykoLibri " bietet weit mehr, als von einem Katalog erwartet werden kann: Nämlich nach einer unterhaltsamen und außerordentlich informativen Einführung (S. V-X), einen Überblick über die wichtigsten mykologischen Veröffentlichungen von 1481 bis 1959 (S. 13-25), die ausführliche Beschreibung der (einschl. Addenda) 2319 Titel der Bibliothek Volbracht (S. 29-497), der als Benutzungsanleitung ein Musterbeispiel vorangestellt ist (S. 27), ein Verzeichnis der einschlägigen Bibliographien und anderen Nachschlagewerke (S. 499-509), ein Register der Abbildungen (S. 511-524) sowie ein Inhaltsverzeichnis. (...) Den Mykologen wird (...) begeistern (...), daß 30 Jahre leidenschaftlichen Sammelns hier von den Standardwerken der Pilzkunde über Rara und Rarissima bis hin zu in Fachkreisen als unfindbar geltenden Werken aus gut fünfeinhalb Jahrhunderten fast alles zusammengetragen hat, was den Fortgang der Mykologie als Wissenschaft dokumentiert. (...) Das Werk bietet dem Bibliothekar exakte und zuverlässige Daten, dem Mykologen historische und botanisch-fachliche Informationen und dem Bibliophilen sinnliches Vergnügen an einem Meisterwerk der Buchkunst.
Kreisel Hanns Kreisel, Greifswald (Zeitschrift für Mykologie Band 73, 1): «Das anregende Werk vermittelt gleichermaßen solide wissenschaftshistorische Information wie ästhetischen Genuss. Einmal aufgeschlagen, kann man sich von diesem großformatigen Band (29,5 x 21 cm) kaum wieder losreißen. Erkenntnis und Überraschung gewährt der Blick auf die ganzseitig wiedergegebenen Farbtafeln von wenig bekannten Ikonographien (…) Hand auf’s Herz: welcher Mykologe hat schon alle diese Werke vor Augen gehabt, bevor man selbst über Pilze schreibt? (…) Insgesamt ein liebenswertes und anschauliches Buch, in welchem man oft und gern auf Entdeckungsreise gehen wird, und ein äußerst wertvoller Beitrag im Kampf gegen das Vergessen der Leistungen unserer geistigen Vorfahren.»
Petersen Ronald H. Petersen, University of Tennessee (Inoculum, Suppl. Mycologia Vol. 58 (1): «Es mag eigenartig wirken, wenn man eine Buchbesprechung über eine Bibliographie schreibt. Normalerweise ist das auch so, aber in einigen außergewöhnlichen Fällen ... sind die Beiträge so grundlegend und liefern so unschätzbare Information, dass sie einem größeren Kreis vorgestellt werden sollten. (...) Das Blättern in dieser Bibliographie ist wie ein Rundgang durch prächtige illuminierte Kräuterbücher. Mit Staunen sehen wir die Vergangenheit unserer Disziplin und die unermüdliche Arbeit derer, auf deren Schultern wir stehen.»
Huntia Gavin Bridson, Bibliothekar des Hunt-Institute for botanical documentation, Pittsburgh, (Huntia, Vol. 13 (2), 2007): «Noch nie hat es eine so sorgfältige oder ausführliche Bibliographie der mykologischen Literatur gegeben. So stellt dieses Werk eine Referenz von einzigartiger Bedeutung auf diesem Gebiet dar. (...) Naturgeschichtliche Bibliotheken werden diesen wichtigen bibliographischen Katalog sicher erwerben müssen, auch wenn ihr Etat dadurch belastet wird.»
Roger Maurice Roger, Bibliothekar der Sociéte mycologique de France, (BSMF, tome 122, 1): «Man muss darauf hinweisen, dass dieses Werk im Gegensatz zum ersten Eindruck nicht nur für Sammler und Buchhändler bestimmt ist, sondern auch für alle mykologischen Systematiker. Man findet darin die genauen Erscheinungsdaten aller Lieferungen großer Werke, was von herausragender Bedeutung bei der Feststellung von Erstbeschreibungen der Arten ist. (...) Dieses Buch ist für alle mykologischen Bibliotheken unentbehrlich, denn es bietet sowohl bibliographische, historische als auch botanische Informationen, dazu die Schönheit des Werkes im Hinblick auf die Papierqualität, die Typographie und die Ikonographie.»
Antiquariat Dirk Krah, Experte (Aus dem Antiquariat, Ausgabe 4/2007): «Etwas ganz Außergewöhnliches ist Christian Volbracht mit >MykoLibri< geglückt. Seine Bibliographie ist ein unentbehrliches Handwerkszeug für jeden an Pilzbüchern interessierten Sammler wie auch für jeden mit botanischer Literatur beschäftigten Antiquar.»
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